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der Google PageRank - Mythos und Wirklichkeit

Um kein anderes Internetthema ranken sich so viele Mythen wie um den PageRank von Google. Das Spektrum reicht von völlig falschen Aussagen bis hin zu zweifelhaften Tipps und Tricks. Durch meine langjährige Arbeit konnte ich viele dieser Mythen entzaubern und durch eigene Beobachtungen widerlegen. Da in Deutschland der Suchmaschinenmarkt eindeutig durch Google dominiert wird, wird hier nur auf den PageRank von Google eingegangen.
Der Wert des PageRank reicht von 0 (Null) bis maximal 10 (zehn). Neue Domains erhalten in der Regel einen PR (PageRank) von Null. Spiegel-Online und Google haben bspw. einen PR von 8. Abstrafungen gibt es für viele Vergehen, so unter anderem für versteckte Texte oder doppelte Inhalte. Den genauen "Bußgeldkatalog" kennen nur die Google-Mitarbeiter. Jegliche Spekulationen sind gegenstandslos, da Google diesen Katalog jederzeit anpassen kann.

Mythos 1: der PageRank entscheidet über das Ranking
Falsch! Der Wert des PageRanks ist für Google nur ein Faktor unter vielen. So kann bspw. die eigene Website mit einem PageRank von 5 unterhalb einer Konkurrenz-Website mit einem PageRank von 3 gelistet sein. Der PageRank ist ein nach außen hin sichtbarer Wert, welchen Google selber ausliefert. Ob dieser mit der internen Bewertung übereinstimmt, kann niemand hunderprozentig belegen. Der PageRank ist daher nur ein ungefährer Anhaltspunkt, wo die eigene Website einzuordnen ist.

Mythos 2: durch Suchmaschinenoptimierungen lässt sich der PageRank beeinflussen
Falsch! Man kann die eigene Website besser organisieren und perfektionieren als die der Konkurrenz. Doch dies alleine hat keinen direkten Einfluss auf den PageRank. Der Markt der Suchmaschinenoptimierer ist hart umkämpft und daher gibt es dort auch viele schwarze Schafe. Manche Optimierer liefern einen äußerst bescheidenen Gegenwert für die bezahlte Dienstleistung. Manche Suchmaschinenoptimierer behandeln ihr "Wissen" zudem wie einen heiligen Gral. Es darf allerdings stehts in Frage gestellt werden, woher sie ihre Erkenntnisse für die perfekte Optimierung haben. Denn schließlich kennt nur Google die Kriterien.

Mythos 3: nur bei einem Google-Dance gibt es eine Veränderung
In relativ unregelmäßigen Abständen veranstaltet Google einen sogenannten Google-Dance. Dabei werden alle Server von Google (über 10.000 Stück) synchronisiert und die Anzeige des PageRank aktualisiert. In den Wochen dazwischen ist Google allerdings nicht untätig. Das Ranking der eigenen Website verändert sich (fortlaufend) auch außerhalb eines Google-Dance. Dies liegt daran, da die Index-Spider von Google permanent das Internet abscannen und jegliche Informationen bzw. Veränderungen in die Wertung mit einfließen lassen.

Mythos 4: einen höheren PageRank kann man kaufen
Dieses Märchen gehört eindeutig in die Kiste. Man kann auf dieser Welt vieles kaufen. Aber bis dato und auch in der Zukunft wird man den PageRank nicht käuflich aufwerten können. Firmen welche diesen Service anbieten, arbeiten nicht nur unseriös sondern auch in einer rechtlichen Grauzone.


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